Finanzmärkte – und insbesondere der Kryptomarkt – erzeugen heute ein Datenvolumen, das kein Analyst manuell verarbeiten kann. Preisschwankungen können innerhalb von Sekunden auftreten, Newsfeeds werden kontinuierlich aktualisiert und Korrelationen zwischen Vermögenswerten ändern sich schneller, als herkömmliche Modelle mithalten können.
Die Folge ist, dass selbst erfahrene Anleger Entscheidungen manchmal unvollständig oder verzögert treffen. Dabei handelt es sich nicht um mangelndes Können, sondern um ein Missverhältnis zwischen Datenmenge und Zeit.
-
Volatilität
Preisschwankungen auf dem Kryptomarkt treten häufig ohne eindeutige auslösende Nachrichten auf, sodass eine reine reaktionsbasierte Analyse unzureichend ist.
-
Datenvolumen
Orderbuchtiefe, Handelsvolumen und On-Chain-Aktivität müssen gleichzeitig interpretiert werden, um ein wahres Bild des Marktes zu liefern.
-
Kognitive Einschränkung
Die menschliche Entscheidungsfindung wird durch Voreingenommenheit und Müdigkeit beeinträchtigt, was die Konsistenz von Urteilen im Laufe der Zeit schwächt.